Nachrichten
Dienstag, 14. Mai 2013
EINLADUNG zur Pfarrversammlung am 26.5.2013
im Anschluß an das Hochamt ab 12:00 Uhr im Pfarrheim Kirchhellen.
Wie schon im letzten Jahr möchten wir die Gemeinde über die neusten Entwicklungen in unserer Pfarrgemeinde und unsere Arbeit informieren.
Vorgestellt wird unter anderem die Wahl zum Pfarreirat, die am Anfang November stattfinden wird. Der Pfarreirat löst nach bischöflichem Beschluss den Pfarrgemeinderat ab und sieht für die einzelnen Ortsteile Gemeindeausschüsse vor.)
Es gibt zudem einen Bericht aus dem KV, Berichte von Gruppen oder Initativen. Auch werden die Schwerpunke für die Pastoral im Jahr 2013/2014 vorgestellt.
Für den PGR
Franz Klein-Wiele
Samstag, 4. Mai 2013
Aufruf der deutschen Bischöfe zum Eucharistischen Kongress

Liebe Schwestern, liebe Brüder!
„Ich will den Herrn loben, solange ich lebe“ (Ps 89,2), singt der Psalmist. Liturgie – das ist der Lobpreis, mit dem die Kirche jeden Tag neu vor Gott hintritt, mit ihren Bitten, ihren Anliegen und ihrem Dank. Liturgie ist der weite Raum, in den der Mensch eintritt und in dem er seinem Herrn begegnet. Ihren Höhepunkt und ihre Mitte hat sie in der Feier der Heiligen Eucharistie. Sie ist Geschenk an uns und Auftrag zugleich. Aus dieser Mitte gewinnt unser Glaube geistliche Kraft, erfahren jeder Einzelne und die Gemeinschaft der Gläubigen geistliche Stärkung.
Unter dem Leitwort „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ findet in den Tagen vom 5. bis 9. Juni 2013 in Köln unser Eucharistischer Kongress statt. Er bietet eine ganz besondere Chance, zum Entscheidenden durchzudringen und sich auf das Herzstück des christlichen Glaubens auszurichten. Der christliche Glaube lebt aus dem Wort Gottes, aus der Feier der Liturgie und dem Tun von Gottes Gebot. In unserer Zeit oft hektischer Betriebsamkeit und mancher Unruhe auch in der Kirche selbst ist es umso wertvoller, den persönlichen und gemeinsamen Glauben zu vertiefen und in Meditation und Gebet Gott zu begegnen. Zum Eucharistischen Kongress laden wir Bischöfe Sie alle herzlich ein!
In vielfätiger Weise gibt es die Gelegenheit zu Gebet, Glaubensgespräch und Gottesdienst, in Stille und Anbetung, in Musik und Wort, in Begegnung und Feier.
Generationenübergreifend sind alle eingeladen. Sie sind willkommen bei bischöflichen Katechesen, bei der Eucharistischen Anbetung, zum persönlichen geistlichen Gespräch, zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung. Zugleich bietet sich die Möglichkeit zum geistlichen und kulturellen Austausch bei Konzerten, Filmen und Ausstellungen, durch theologische Vorträge und Gesprächsrunden, und bei einem Pilgerweg durch die Stadt. Im Köner Dom wird jeder Abend ausklingen mit geistlichen Impulsen, Licht und Musik, mit Abendgebet und einem Segen zur Nacht.
Wir freuen uns, wenn Sie vom 5. bis zum 9. Juni 2013 nach Köln kommen! Aber auch diejenigen, die nicht kommen können, haben die Gelegenheit, an diesem hoffentlich großen und lebendigen Glaubensfest Anteil zu nehmen.
Wenn Sie auf die Überschrift dieses Artikels klicken, werden Sie zur Seite des Eucharistischen Kongresses weitergeleitet.
Sonntag, 21. April 2013
Vesper für Bischof Reinhard Lettmann in der Pfarrkirche
Am Freitag, 26. April wird Bischof Reinhard Lettmann im Dom zu Münster beigesetzt. (Nähere Angaben dazu erfahren Sie, wenn Sie auf die Überschrift dieses Artikels klicken.)
Ebenfalls am Freitag, 26. April beten wir um 16.30 Uhr für den Verstorbenen die Totenversper in der Pfarrkirche St. Johannes.
Zu dieser Feier laden wir herzlich ein.
Dienstag, 16. April 2013
Bischof Reinhard Lettmann ist verstorben

Bistum. Reinhard Lettmann ist tot. Der 75. Bischof von Münster, der am 28. März 2008 zurücktrat, starb am frühen Dienstagnachmittag (16.04.2013) während einer Pilgerreise im Alter von 80 Jahren in Betlehem. Noch am Morgen hatte er auf den Hirtenfeldern in der Nähe des Geburtsorts Jesu die Eucharistie mitgefeiert, gemeinsam mit einer Israel-Reisegruppe der Diözesanpilgerstelle "Emmaus Reisen" und der Bistumszeitung "Kirche+Leben".
Lettmann war von 1980 bis 2008 Bischof von Münster. Der am 9. März 1933 in Datteln (Kreisdekanat Recklinghausen) Geborene amtierte länger als jeder andere münstersche Bischof im 20. Jahrhundert. Nach einem Theologiestudium in Münster, Freiburg und Innsbruck weihte ihn der damalige Bischof Michael Keller am 21. Februar 1959 in Münster zum Priester.
Bischofssekretär – Generalvikar – Weihbischof
Lettmann kam als Kaplan nach St. Stephanus Beckum, ehe er 1960 sein Studium in Rom fortsetzte und es als Doktor des Kirchenrechts abschloss. 1963 wurde Lettmann Sekretär und Kaplan des damaligen Bischofs Joseph Höffner in Münster. Dieser machte ihn 1967 zum Generalvikar; der nachfolgende Bischof Heinrich Tenhumberg bestätigte Lettmann an der Spitze der Bistumsverwaltung. Mit dem Amtsantritt als Generalvikar wurde er zudem Residierender Domkapitular am St.-Paulus-Dom in Münster.
Am 24. Februar 1973 wurde Lettmann von Heinrich Tenhumberg zum Bischof geweiht. Gemeinsam mit ihm empfingen Ludwig Averkamp und Max Georg Freiherr von Twickel das Sakrament. Mit dieser Dreier-Weihe begann die Regionalisierung des Bistums Münster; als Weihbischof wurde Reinhard Lettmann für die Region Münster / Warendorf zuständig. Sein Titularbistum war das nicht mehr bestehende Bistum Rotaria in Numidien (Nordafrika).
28 Jahre lang Bischof von Münster
Nach dem Tod Tenhumbergs am 16. September 1979 und einer vergleichsweise kurzen Vakanz des Bischofsstuhls wurde Lettmann am 11. Januar 1980 zum Bischof von Münster ernannt. Am 16. März 1980 wurde er ins Amt eingeführt. Gemäß dem bereits als Weihbischof gewählten Wahlspruch "Dem kommenden Christus entgegeneilen" stand er 28 Jahre an der Spitze der drittgrößten deutschen Diözese. Beobachter seiner Amtszeit halten die Einschätzung nicht für übertrieben, Lettmann habe in 28 Jahren jeden Winkel seines Bistums besucht – im Sinn einer "Seelsorge mit Gesicht", die Lettmanns Stil prägte.
Am 28. März 2008 nahm der damalige Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch Lettmanns als Bischof an. Am 19. Dezember 2008 wurde Felix Genn zu seinem Nachfolger ernannt; er trat das Amt am 29. März 2009 an.
(Bild und Text): www.kirchensite.de
Donnerstag, 14. März 2013
Schreiben des Bischofs an die Gläubigen zur Papstwahl

Schreiben des Bischofs an die Gläubigen zur Papstwahl
Bistum. Bischof Felix Genn wendet sich aus Anlass der Wahl von Papst Franziskus an die Gläubigen im Bistum Münster. kirchensite.de dokumentiert sein Schreiben:
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Mit der Verkündigung durch den Kardinaldiakon ist der gesamten Weltöffentlichkeit der neue Papst vorgestellt worden. Wir freuen uns nach dieser Zeit der Vakanz, dass der Stuhl des Heiligen Petrus wieder besetzt ist. In den zurückliegenden Wochen ist sehr viel spekuliert worden, wurden von unterschiedlichen Gruppen Profilanforderungen für den Petrusdienst formuliert. Das Entscheidende hat der Herr selbst mit seinem Wort an Petrus vorgegeben, als er ihm vor seinem Leiden deutlich machte: "Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder" (Lk 22,31-32).
In dieser Stärkung des Glaubens an den auferstandenen Herrn, an den Messias, den Sohn des lebendigen Gottes (vgl. Mt 16,16.18) ist der Petrusdienst Fels für die Kirche. Uns in diesem Glauben an den Auferstandenen zu bewahren, das ist der erste Auftrag, den der Nachfolger des Heiligen Petrus in der Kirche zu erfüllen hat. So hat der Papst nicht eigene Programme durchzusetzen, sondern dem Evangelium und dem katholischen Glauben zu dienen, Zeuge zu sein für die Wirklichkeit des Auferstandenen unter uns.
In dieser Aufgabe können wir alle den neuen Papst mit unserem Gebet und mit unserer Treue unterstützen. Gerade im Jahr des Glaubens ist es notwendig, sich der Grundlagen zu besinnen, warum wir Kirche sind. In dem Text über die Sendung der Kirche im Bistum Münster wird ausdrücklich Bezug genommen auf ein Wort aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil, dass Kirche "Zeichen und Werkzeug der Vereinigung Gottes mit der Menschheit ist" (LG 1). Deshalb steht alles Wirken der Kirche unter dem Vorzeichen, dass Gott den Vorrang hat.
Schon Papst Benedikt XVI. hat sehr deutlich immer wieder von dieser Priorität Gottes in der Verkündigung der Kirche gesprochen. In diesem Sinne führt auch Papst Franziskus seinen Dienst fort und füllt ihn selbst mit seiner Botschaft aus. Mit der Wahl seines Namens macht er deutlich: Die Verkündigung der Frohen Botschaft gilt vor allem den Armen und verpflichtet die Kirche zum Zeugnis der Armut. Wie der Apostel Paulus sagt, hat Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe ein solches Zeugnis uns allen vorgelegt: "Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen" (2 Kor 8,9).
Liebe Schwestern und Brüder, mit großer Freude und Zuversicht gehen wir in die kommenden Jahre hinein und wissen uns als Kirche von Münster in unseren Gemeinden, Pfarreien und Gemeinschaften mit der ganzen Weltkirche verbunden.
In unserem Dom werde ich die Vesper mit Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten mit sakramentalem Segen am Weißen Sonntag (07.04.2013) um 15 Uhr für unseren neuen Papst feiern und lade dazu herzlich alle ein.
Quelle: www.kirchensite.de












