Der Firmkurs läuft, aber ganz anders !

Ganz anders heißt:

  • Infos erfolgen digital
  • katechetische Online-Challenges
  • gemeinsame Treffen nur als Gottesdienste (diese allerdings in alternativen Formen)
  • mögliche Onlinetreffen, wie die AnsprechBAR
  • und manch anderes

Die nächsten Aktivitäten im Firmkurs sind ein „walk & talk“-Impuls am 07. März und ein Impuls zum Thema Firmung am 19. März.

Weiter geht es dann mit gestalteten Kar- und Ostertagen, woran sich dann zum Ende der Osterferien die Feier der Firmung anschließt.

Parallel läuft auch die Online-Katechese-Challenge.

Hinzu kommen noch offene Angebote, wie ein Podcast, eine AnsprechBAR über Zoom und …

Da der Firmkurs dien Entscheidung der Jugendlichen und deren Feier des Sakramentes in den Mittelpunkt stellt, sind auch an dieser Stelle die Eltern gefordert ihre Kinder „machen und entscheiden zu lassen“.

Trotz allem bleiben sie aber in einer Mitverantwortung für ihre Kinder. Daher findet am 11.03. ein Impuls zum Thema Firmung für alle interessierten Eltern (ggf. auch Paten) in der Johanneskirche statt.

Dass es anders ist bedeutet nicht, dass es schlechter ist. Wir müssen die Chancen nutzen, die darin stecken und in der Reflexion überlegen was hilfreich und ggf. fortzuführen ist.

Dabei vertrauen wir auf Gottes Geist, der bekanntlich weht wo er will

Hier noch etwas Nachdenkliches zum Pfingsterlebnis (Apostelgeschichte 2,1-13):

… und es blieb alles beim Alten

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Sie freuten sich beieinander zu sein. Am Himmel regte sich kein Lüftchen! So kam es, dass sie friedlich unter sich blieben. Es störte sie keiner – wer sollte sie auch stören? Sie frischten Erinnerungen an Jesus auf; sie erzählten sich dies und jenes – und das konnten sie in ihrer eigenen Sprache.

Die Fenster öffneten sie nur gelegentlich, um ein wenig zu lüften. In den Straßen um ihr Haus herum tummelten sich an diesem Tag Leute aus aller Herren Länder: Parther, Meder, Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Kappadozier – wie gesagt, aus aller Herren Länder.

Sie unterhielten sich über vieles, manche auch über Jesus und seine Anhänger: „Man hört nichts mehr von der Sache. Sie scheint sich erledigt zu haben!“ Dann wechselten sie das Thema und sprachen wieder über die Schriftauslegung von Rabbi Benjamin am Morgen in der Synagoge. Sie gingen weiter, ohne etwas erlebt zu haben – der Pfingsttag, ein Tag wie jeder andere!

In der kleinen Gruppe aber hielt Petrus eine Rede: „Liebe Freunde in der Erinnerung an Jesus! Inzwischen haben wir uns daran gewöhnt, dass unser Freund Jesus nicht mehr bei uns ist. Von den Juden haben wir nichts mehr zu befürchten, denn langsam haben sie sich beruhigt. Warum sollten wir von der Sache wieder anfangen? Wir haben unsere Ruhe. Das ist gut so, das soll so bleiben! Dann und wann wollen wir uns treffen, um das Andenken an ihn in Ehren zu halten. Im übrigen soll alles so bleiben wie es ist. Das ist für die Beteiligten das Angenehmste. Fremde können unsere Gruppe nur stören.“ Soweit Petrus.

Die Jünger trafen sich noch öfters, fingen an sich zu langweilen – und die Mittelmäßigkeit erlebte Höhepunkte.

Mit den Jahren starben sie. So ging die Sache Jesu zu Ende. Man redete nicht mehr viel darüber, denn Belanglosigkeiten haben das gleiche Schicksal wie Eintagsfliegen.

(aus: Pfingsten – ein Funke der überspringt, kath. Jugendzentrale Trier)

  • Wer findet sich mit seiner Familie, Nachbarschaft, im Betrieb oder auch in der Gruppe da wieder?
  • Was wäre dran, damit die Sache Jesu in unserer Gesellschaft nicht zu Ende geht?

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