Beerdigung

Tote zu begraben gehört seit dem Kirchenvater Lactanzius (um 250 n. chr.) zu den so genannten leiblichen Werken der Barmherzigkeit in der Kirche, die ansonsten der Endzeitrede Jesu im Matthäusevangelium (Mt 25, 34-46) angelehnt sind.
Einen geliebten Menschen im Tode loslassen zu müssen ist immer schmerzhaft. Wir brauchen es als Menschen, dass gerade in diesen schweren Stunden jemand an unserer Seite bleibt, der zuhört, mitgeht, mitweint, Aufgaben abnimmt und es versteht, behutsam eine neue Hoffnung zu schenken.
Die christliche Botschaft von Tod und Auferstehung Jesu gibt uns eine solche Zielperspektive mit dem Blick auf das Ewige Leben in Gottes Himmel.
Wir Christen versuchen auch durch zeichenhafte Riten und Gottesdienste der Trauer und unserer Glaubenshoffnung ein Gesicht und eine Gestalt zu geben.

Wenn Sie in Ihrer Familie oder im Bekanntenkreis einen Sterbefall haben, wenden Sie sich an einen Seelsorger, der dann nach Möglichkeit mit Ihnen am Sterbe- oder Totenbett beten kann. Dem Sterbenden kann der Priester auch das Sakrament der Krankensalbung spenden. Ist der Tod schon eigentreten, wird der Leichnam gesegnet.

Zusammen mit dem von Ihnen beauftragten Bestattungsinstitut wird einer der Seelsorger den Beerdigungstermin absprechen. Eine Beisetzung ist in Kirchhellen dienstags bis samstags möglich (außer an Feiertagen und kirchlichen Hochfesten). An diesen Tagen wird versucht, eine Uhrzeit zu finden, zu der auch weiter entfernt wohnende Angehörige gut anreisen können.

 

Der Sarg mit dem Leichnam des Verstorbenen kann während der Feier in der Kirche stehen, wo er auch ausgesegnet werden kann.

Der Seelsorger, der die Beerdigung halten wird, setzt sich mit den Hinterbliebenden in Verbindung, um diese in der Trauer zu begleiten und den Gottesdienst vorzubereiten.