Die Eucharistie

Die Feier der Eucharistie

  • Zusammen mit Taufe und Firmung bildet die Eucharistie die christliche Initiation. Sie ist Quelle und Gipfel des christlichen Lebens (LG 11), weil in ihr das ganze Heilsgut der Kirche enthalten ist: nämlich Jesus Christus selbst. In der Gestalt von Brot und Wein ist er wahrhaft und wesentlich gegenwärtig mit seinem Fleisch und mit seinem Blut Der Empfang und die Feier der Hl. Eucharistie bezeichnen und bewirken auf wunderbare Weise die Teilnahme der Menschen am göttlichen Leben. Die Gläubigen werden eins mit Christus, den sie als Speise zum ewigen Leben empfangen. Ebenso wird in der Feier der Eucharistie die Einheit des Gottesvolkes dargestellt und verwirklicht. Die Gläubigen werden untereinander eins in Christus, da sie durch den Empfang des eine Leibes Christi selbst zum Leib Christi werden. „Empfangt, was ihr seid: Leib Christi. Damit ihr werdet, was ihr empfangt: Leib Christi.“

  • Die Eucharistie muß im Zentrum unseres Lebens stehen. Bitte Jesus, bei dir zu sein, mit dir zu arbeiten, damit es dir gelingt, die Arbeit in Gebet zu verwandeln. Du sollst immer tiefer davon überzeugt sein, daß du in der Eucharistie Jesus selbst empfängst. Wenn es sich so verhält, kannst du Zunge, Herz und Gedanken nicht der Bitterkeit überlassen." (Sel. Mutter Teresa)

  • "Der Herr schenkt sich uns leibhaft. Deswegen muß auch ihm unsere leibhaftige Antwort entsprechen. Das bedeutet vor allem, daß Eucharistie über die Grenze des Kirchenraums hinausreichen muß, in die vielfältigen Formen des Dienstes am Menschen und an der Welt. Es bedeutet aber auch, daß auch unsere Frömmigkeit, unser Gebet den Ausdruck im Leib verlangt. Weil der Herr sich als Auferstandener im Leibe gibt, müssen wir mit Seele und Leib antworten. Alle geistigen Möglichkeiten unseres Leibes gehören notwendig zur Gestalt der Eucharistie: Singen, Reden, Schweigen, Sitzen, Stehen, Knien (...) Knien ist der leibhaftige Ausdruck unseres Ja zur wirklichen Gegenwart Jesu Christi, der als Gott und Mensch, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut unter uns anwesend ist." (Benedikt XVI. - Joseph Kardinal Ratzinger)

  • »Es ist eine grundlegende Wahrheit, nicht nur lehrmäßiger, sondern auch existentieller Natur, daß die Eucharistie die Kirche aufbaut; sie baut diese auf als die wahre Gemeinschaft des Volkes Gottes, als Versammlung der Gläubigen, die von demselben Merkmal der Einheit gekennzeichnet ist, das schon die Apostel und die ersten Jünger des Herrn ausgezeichnet hat. Die Eucharistie baut immer wieder neu diese Gemeinschaft und Einheit auf; sie baut diese stets auf und erneuert sie in der Kraft des Opfers Christi, weil sie seines Todes am Kreuze gedenkt, durch dessen Preis wir von ihm erlöst worden sind.« (Johannes Paul II.)

  • »Wer zur heiligen Messe geht, nimmt teil an einer Gedenkfeier, wo er aber den Bedachten persönlich trifft, als wäre es eine Gedächtnisstunde für einen "Verstorbenen", der lebt und herrscht und selber unter den Seinen das Wort ergreift und den Tisch bereitet.« (Th. Schnitzler)
 

Wann in unserer Pfarrei die Eucharistie gefeiert wird, lesen sie hier.

 

Anbetung

  • "Ihr fragt manchmal: Aber was sollen wir vor dem Allerheiligsten tun? Ihn lieben, ihn loben, ihm danken, ihn bitten. Was tut ein Armer vor einem Reichen? Was tut ein Kranker vor einem Arzt? Was tut ein Durstiger vor einer erfrischenden Quelle?" (Hl. Alfons von Liguori)

  • "Die Kirche und die Welt haben die eucharistische Verehrung sehr nötig. In diesem Sakrament der Liebe wartet Jesus selbst auf uns. Keine Zeit sei uns dafür zu schade, um ihm dort zu begegnen: in der Anbetung, in einer Kontemplation voller Glauben, bereit, die große Schuld und alles Unrecht der Welt zu sühnen. Unsere Anbetung sollte nie aufhören." (Johannes Paul II.)
 

An jedem Freitag zwischen 19.00 und 19.45 Uhr besteht in der Krypta unserer Pfarrkirche St. Johannes die Möglichkeit zu Eucharistischen Anbetung. Es ist eine offene Zeit, d. h. Sie können kommen und gehen, wann Sie möchten. 

(Die Krypta erreichen Sie durch den Seiteneingang gegenüber dem Pfarrhaus oder durch einen direkten Zugang gegenüber dem Pfarrheim.)
Diese Anleitung zum Gebet vor dem Allerheiligsten stammt vom Hl. Antonius Maria Claret.

 

Erstkommunion

An den folgenden Tagen feiern wir in unserer Pfarrei die Erstkommunion:

Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, Kirchhellen
Sonntag, 17. Mai 2020 um 10.00 Uhr (Kinder der Johannesschule)
Donnerstag, 21. Mai 2020 (Christi Himmelfahrt)um 10.00 Uhr in (Kinder der Gregorschule)

Kirche Hl. Familie, Grafenwald
Sonntag, 25. Mai 2020 2019 um 9.30 Uhr

Kirche St. Mariä Himmelfahrt, Feldhausen
Sonntag, 10. Mai 2010 um 9.30 Uhr

 

Im Jahre 2005 fragte das Kommunionkind Andrea den Hl. Vater:
Meine Katechetin, die mich auf die Erstkommunion vorbereitet hat, sagte, dass Jesus in der Eucharistie zugegen ist. Aber wie? Ich sehe ihn nicht!

Benedikt XVI. antwortete:
Ja, wir sehen ihn nicht, aber es gibt so viele Dinge, die wir nicht sehen, die doch existieren und wesentlich sind. Zum Beispiel sehen wir unseren Verstand nicht, obwohl wir Verstand haben. Wir sehen unsere Intelligenz nicht, und haben sie doch. Wir sehen, mit einem Wort, unsere Seele nicht und doch existiert sie; wir sehen ihre Wirkungen, denn wir können reden, denken, entscheiden usw. So sehen wir auch nicht, zum Beispiel, die Elektrizität, und doch merken wir, dass sie existiert. Wir sehen dieses Mikrofon, wie es funktioniert. Wir sehen das Licht. In einem Wort: Gerade die tiefsten Dinge, die das Leben und die Welt tatsächlich ausmachen, sehen wir nicht, aber wir können ihre Wirkungen sehen und fühlen. Die Elektrizität, den Strom sehen wir nicht, aber das Licht sehen wir. Und so sehen wir auch nicht den auferstandenen Herrn mit unseren Augen, aber wir sehen, dass dort, wo Jesus ist, die Menschen sich ändern und besser werden. Es entsteht eine größere Fähigkeit zum Frieden, zur Versöhnung usw. Also, wir sehen den Herrn selbst nicht, aber wir sehen die Wirkungen: So können wir begreifen, dass Jesus gegenwärtig ist. Wie ich gesagt habe: Gerade die unsichtbaren Dinge sind die tiefsten und wichtigsten. Gehen wir also diesem unsichtbaren, aber starken Herrn entgegen, der uns hilft, gut zu leben!

 

Krankenkommunion

Die Hl. Kommunion ist... 
»...das Heilmittel für unsere alltägliche Not« (Hl. Ambrosius)

»...die Medizin, die einen nicht sterben läßt, sondern fort und fort leben macht in Jesus Christus« (Hl. Ignatius von Antiochien)

An jedem Herz-Jesu-Freitag (erster Freitag im Monat) wird die Heilige Kommunion zu den Alten und Kranken gebracht, die nicht mehr am Gottesdienst der Gemeinde teilnehmen können. Wenn Sie jemanden kennen, der diesen Dienst in Anspruch nehmen möchte, wenden Sie sich bitte an das Büro des jeweiligen Gemeindeteils.