Firmung

Unsere Lebensgeschichten sind immer auch Weggeschichten. Doch wo geht es lang? Wer steht mir bei? Wer gibt mir eine Orientierung?

Ein Vorbereitungskurs auf das Firmsakrament macht aufmerksam auf die Zusage Gottes: Ich bin da, Du bist mir wichtig – gehen wir gemeinsam!

(Das Foto "Motiv Kompass"  stammt  von  A. Hoffmann aus pfarrbriefservice.de  )

Entscheide ich mich für den gemeinsamen Weg, wird also mit der Firmung bekräftigt und besiegelt, was in der Taufe begann: Der Eintritt in die Gemeinschaft mit Gott und den Glaubenden?

Jugendliche (aber auch Erwachsene), die als Kind getauft wurden, haben so durch die Firmung die Möglichkeit, sich selbst für den Glauben zu entscheiden. Als Säuglinge war ihnen das nicht möglich. Ab jetzt sind auch weniger ihre Eltern als sie selbst für ihr Glaubensleben verantwortlich - eben als „erwachsene“ Gläubige.

Die Firmung ist ein wichtiges Zeichen. So spendet der Bischof dieses Sakrament i.d.R. persönlich, indem er die Hand auflegt, die Stirn mit Chrisam-Öl salbt und die Worte spricht: „(Name), sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist.“ Die Salbung eines Menschen mit diesem Öl war früher mit der Einsetzung zum König, Priester und/oder Propheten verbunden. Ein jeder Christ ist hierzu berufen – die Frage ist:

Nimmst Du diese Berufung an?

In unserer Pfarrei wird vor dem Schulabschluss zu einem Firmkurs eingeladen. Dieser lädt ein Neues zu entdecken, über sein leben nachzudenken und Gott ins Spiel zu bringen.

Wer zu einem späteren Zeitpunkt an der Firmung interessiert ist, kann sich gerne ans Pfarrbüro oder an einen Seelsorger wenden.

Aktuell wird der Firmkurs von einem ehrenamtlichen Team mit Pastoralreferent Werner Koschinski begleitet.